Bad Driburg Panorama
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Jetzt stehen die Fußwege im Fokus – Stadt Bad Driburg gewinnt Wettbewerb

18.07.2019

Siegerehrung und Urkundenverleihung im Verkehrsministerium

Bad Driburg/Düsseldorf. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und trotzdem kommt das Gehen in der Verkehrsplanung aus verschiedensten Gründen oft zu kurz. In Bad Driburg soll sich das jetzt ändern: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check hat die Stadt den Zuschlag erhalten. In Düsseldorf verlieh Landesverkehrsminister Hendrik Wüst Bürgermeister Burkhard Deppe am vergangenen Freitag, den 5. Juli, stellvertretend für Bad Driburg die Gewinner-Urkunde. „Nachhaltige Mobilitätsangebote sind bei uns ein wichtiges Thema“, sagte Deppe bei der Urkundenverleihung. „Dabei vergisst man aber oft, dass unsere natürlichste und einfachste Fortbewegung zu Fuß ist. Dass wir ausgewählt wurden, bestärkt uns, dass wir bei unserer Planung die richtige Richtung einschlagen.“

Gemeinsamer Einsatz für Fußgänger
Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem Bad Driburg seit 2018 auch Mitglied ist. Ann-Kathrin Koch, zuständig für Fußverkehrsberatung bei der Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW, erläutert das praktische Prinzip: „Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren.“ Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Quartiersbewohner kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden.

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Verwaltung von Bad Driburg darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW gefördert.

Konkrete Pläne in Bad Driburg
Für Bad Driburg gibt es schon konkrete Pläne. „Wir wissen schon genau, wo wir mit dem Thema ansetzen wollen“, sagt Bürgermeister Burkhard Deppe. „Im letzten Jahr hat der Stadtrat ein ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) für die Südoststadt beschlossen. Als erste umzusetzende Maßnahme steht ein Verkehrskonzept für das Quartier an, da auch die Bewohnerinnen und Bewohner es als dringlich erachten. Hier sollen die Belange der verschiedenen Verkehrsteilnehmer betrachtet werden, Defizite aufgezeigt werden und Empfehlungen ausgesprochen werden. Die Durchlässigkeit der Südoststadt für Fußgänger muss erhöht werden, da mit dem Bahnhof, dem Schulzentrum und der zukünftig attraktiven Naherholungsfläche „Katzohlbach“ wichtige Infrastrukturen im Quartier vorhanden sind, die auch aus anderen Quartieren angesteuert werden. Die beiden Fußverkehrschecks passen thematisch und zeitlich sehr gut in die Konzepterstellung und werden eine inhaltliche Vertiefung bieten.

Verkehrsminister Hendrik Wüst lobte die Pläne der Gewinnerkommunen
„Mit Fußverkehrs-Checks können die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen“, sagte Minister Hendrik Wüst bei der Urkundenverleihung. „Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Fußverkehr stärkt außerdem die Gesundheit und trägt zur Reduktion der lokalen Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei.“ 25 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zehn bekamen den Zuschlag.

Credit "Verkehrsministerium NRW" 
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Am Rathausplatz 2
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